Wir sind eigentlich gut in die Partie gestartet. Von Beginn an waren wir präsent, hatten Zugriff und erspielten uns bereits in der 8. Minute eine Großchance, die wir leider nicht nutzen konnten. Es war der Moment, der dem Spiel vielleicht eine andere Richtung hätte geben können.
Doch im Anschluss verloren wir etwas die Konsequenz und die nötige Aufmerksamkeit. Kleine Unachtsamkeiten, die auf diesem Niveau sofort bestraft werden. So kam Odyssia in der 25. und 29. Minute zu zwei Treffern und stellte das Spiel auf den Kopf.
Dieser Doppelschlag hat uns jedoch wachgerüttelt. Wir haben uns wieder auf unsere Stärken besonnen, sind mutiger geworden und wurden in der 35. Minute belohnt: Fouad Dagbamba verkürzt auf 2:1 und bringt uns zurück ins Spiel.
Dann die 40. Minute – eine Szene, die für viel Unverständnis sorgt. Nach einem gegnerischen Eckball klärt unser Außenverteidiger den Ball mit der Schulter ins Toraus. Eine eigentlich saubere Aktion, doch der Schiedsrichter entscheidet auf Handspiel und Strafstoß. Odyssia nutzt diese Chance und erhöht auf 3:1.
Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel standen wir deutlich stabiler. Wir waren näher an den Gegenspielern, haben besser verteidigt und uns immer wieder nach vorne gearbeitet. Der Wille war da, der Einsatz stimmte – doch das nötige Quäntchen Glück im Abschluss fehlte.
Eine weitere strittige Szene folgte, als unser Stürmer auf dem Weg Richtung Tor kurz vor dem Strafraum regelwidrig vom letzten Verteidiger gestoppt wurde. Hier wäre zumindest eine gelbe Karte aus unserer Sicht zwingend gewesen.
In den Schlussminuten haben wir nochmal alles nach vorne geworfen, alles riskiert. Doch anstatt den Anschlusstreffer zu erzielen, liefen wir in zwei Konter, die Odyssia in der 84. und 89. Minute eiskalt nutzte.
Am Ende steht ein 5:1, das den Spielverlauf in dieser Deutlichkeit nicht widerspiegelt.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass wir uns für unseren Aufwand zu wenig belohnt haben – und dass solche Spiele oft durch Kleinigkeiten entschieden werden. Jetzt heißt es: Mund abputzen, weiterarbeiten und beim nächsten Spiel wieder alles auf den Platz bringen.
Danke an die GFV Odyssia für ein wirklich Faires Spiel.

