Nachdem man unter der Woche bei einem Testspiel zwar noch mit 2:1 gewinnen konnte, waren aber auch bei diesem Spiel schon Verschleißspuren bei einzelnen Spielern erkennbar. Dieses Anzeichen wurden dann am Samstag den 13.06. in Köngen bestätigt. Das schwache Spiel (man könnte auch von einem lauen Sommerkick reden) kann nicht allein damit entschuldigt werden, dass sich der Kapitän im Testspiel gegen Plochingen an der Patellasehne verletzte und für mindestens eine Woche ausfällt. Die Mannschaft machte insgesamt einen erschöpften Eindruck. Je länger das Spiel ging desto mehr schwanden die Kräfte und die Köngener kamen zu immer besseren Chancen. Das das Spiel nur mit 2:1 verloren ging, lag an unserem Torwart und der mangelhaften Chancenauswertung der Köngener. Vielleicht steckt dem einen oder anderen doch noch Griechenland in den Beinen und den anderen merkte man die Trainingspause durchaus an. Glück im Unglück hat zeitgleich Oberesslingen nur 1:1 gespielt, so daß der zweite Platz auch bei einer Niederlage beim letzten Spiel nächsten Samstag gegen Deizisau II nicht mehr gefährdet ist. Allerdings zeigte das Spiel, dass ohne konditionelle Topform Spiele nicht bestritten werden können. Wie sich das Trainingsprogramm damit für die folgende Woche gestaltet, war den Spielern nach dem Spiel sofort klar. Normalerweise herrscht das Motto „Zuckerbrot und Peitsche“ im Training, allerdings habe ich die Befürchtung, daß Zuckerbrot alle ist.
